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FAQ   -   Fragen und Antworten

  • Nachträglicher Einbau einer Flächenheizung
  • ... Fussbodenheizung im Altbau auf Holzdecke im Trockenbau
  • ... Fussbodenheizung auf Holzbalkendecke
  • Unbeheizte Flächen
  • ... Küchenzeilen / Möbel: Fußbodenheizung auch unter der Küchenzeile verlegen?
  • ... FBH-Verlegung unter Badewanne u. Dusche aussparen
  • ... Estrich
  • Allergiker und Fußbodenheizung
  • Bodenbeläge
  • ... Laminat auf Fußbodenheizung?
  • Aufbau einer Fussbodenheizung
  • Isolierung
  • Fussbodenheizung aufheizen?
  • ... Aufwärmdauer mit Fußbodenheizung
  • ... Neue Fußbodenheizung + alte Radiatoren Heizung
  • ... Fußbodenoberflächentemperatur
  • Selbstregeleffekt
  • Solaranlagen und Flächenheizungen
  • Anfang spacerNachträglicher Einbau einer Flächenheizung   -   Altbau / Renovierung / Sanierung

    Fußbodenheizung im Altbau auf Holzdecke im Trockenbau

    Frage

    Kann ich in einem Altbau im EG auf Betondecke und im OG auf eine Holzbalkendecke eine Fußbodenheizung einbauen?

    Der Untergrund im OG ist ein Holzboden evtl. mit zusätzlicher Isolierung. Wie muß der Aufbau aussehen? Als Belag ist Fertigparkett bzw. Fliesen auf Trockenestrichplatten vorgesehen. Benötige ich noch eine Schüttung?

    Antwort

    PEROBE empfiehlt das PEROBE Trockensystem:
    Einbau im Erdgeschoß von einer ungedämmten Betondecke ausgehend: Erdgeschoß: 20 mm oder 25 mm Fermacell- Estrich-Elemente 30 mm Systemelemente XXX (aus Styropor oder aus Holzfaserdämmung) 70 mm extrudierten Hartschaum Einbau im Obergeschoß: Da sie im Untergeschoß beheizte Räume haben, reicht die integrierte Dämmung unserer Systemelemente aus. Es ist keine zusätzliche Wärmedämmung erforderlich. Vorausgesetzt sie haben einen ebenen Untergrund (Systemelemente müssen ganzflächig auf den Holzboden aufliegen) empfehlen wir folgende Konstruktion: Oberboden (Fliesen) 20 mm oder 25 mm Fermacell- Estrich-Elemente 30 mm Systemelemente XXX (aus Styropor). Sie können auf den PEROBE Systemelementen direkt Parkett (Fertigparkett mindesten 15 mm) verlegen. In diesem Fall werden die Systemelemente direkt auf den Holzboden geklebt. Ist der Holzboden zu uneben, müssen Sie den Boden ausgleichen a) Unebenheiten von 1- 10 mm mit Fermacell-Plaster b) Unebenheiten größer 10 mm mit Ausgleichsschüttung (zum Rieselschutz Folie darunter legen) Sollten Sie viel Wert auf Trittschalldämmung legen empfehlen wir Ihnen folgende Konstruktion, bei der Sie auch Unebenheiten bis 5 mm ausgleichen können: Oberboden 20/25 mm Fermacell- Estrichelement 30 mm System XXX 30 mm Fermacell-Estrich-Wabe mit Schüttung



    Fußbodenheizung auf Holzbalkendecke

    Frage

    Ich will auf einer Holzbalkendecke, auf der 28 mm Dielen verlegt sind, eine Fußbodenheizung per Rücklaufschleife (WiCu-Rohr) realisieren. Wie muss hier der Aufbau aussehen? Ich will fermacell Trockenestrich-Platten nehmen. Die Heizung soll im Bad installiert werden.

    Antwort

    Trockenbausystem IDEAL

    Da die Fußbodenheizung im Bad installiert werden soll, werden Sie als Belag auch höchstwahrscheinlich Fliesen wählen. Von daher ist Ihre Wahl Fermacell-Estrichelemente einzusetzen, richtig. Unser Trockenbausystem IDEAL können Sie direkt auf die Holzdielen legen (evtl. bei Bedarf Unebenheiten abhobeln oder schleifen). Sie sprechen von einer Rücklaufschleife, daher gehe ich davon aus, daß Ihnen eine Temperierung des Fußbodens ausreicht und die restliche Wärme durch den bereits installierten Heizkörper erbracht wird. In diesem Fall verlegen Sie AZ-Elemente mit einem Rohrabstand von 25 cm, deren Wärmeabgabe über die integrierten Aluminiumbleche gleichmäßig nach oben erfolgt. Schließen Sie das Rohr über ein Rücklauftemperaturbegrenzungsventil an das bestehende Heizköpersystem an. Fertig! Die Systemplatten sind für unser 100 % sauerstoffdichtes Mehrschichtverbundrohr 16x2 mm konstruiert. Diese Rohrgröße paßt 100% in die vorgefertige omegaförmige Rohrrille, so daß rundum Kontakt mit dem Aluminiumblech der Systemplatten besteht. Da keine Hohlräume im Systemelement vorhanden sind, reicht eine 20 mm starke Fermacell-Estrichplatte als Lastverteilschicht. Somit haben Sie eine Aufbauhöhe von 5 cm ohne Fliesen.

    Anfang spacerUnbeheizte Flächen

    Küchenzeilen / Möbel: Fußbodenheizung auch unter der Küchenzeile verlegen?

    Frage

    Wird bei einer Fußbodenheizung eigentlich das Heizungsrohr auch unter festehenden Möbeln (wie z.B. Einbauküche) verlegt?

    Antwort

    Unbeheizte Flächen wie Küchenzeilen und Duschen sowie Badewannen werden in der Regel ausgespart. Unter diesen Einrichtungen kann die Fußbodenheizung kaum Leistung abgeben und ist somit überflüssig. Um den Bewohner eine Nutzungs- und Gestaltungsfreiheit zu gewährleisten, sollten aber nur solche Flächen ausgespart werden, die auch bei Mieter- oder Eigentümerwechsel mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder "zugestellt werden". (Bad und Küchenanschlüsse erzwingen gleiche Nutzung). Unter Schränken im Wohnbereich hingegen sollte ausgelegt werden, da zum Zeitpunkt des Einbaus nicht definitiv gesagt werden kann, daß an der Stelle immer Schränke stehen werden.



    FBH-Verlegung unter Badewanne u. Dusche aussparen

    Frage

    Ich möchte in kürze das Badezimmer mit einer FBH auslegen. Im Verlegeplan meines Heizungsmonteurs wird unter der Dusche u. Badewanne das Rohr durchgelegt. Bekannte meinten aber, das das nicht nötig sei. Das Badezimmer ist recht klein 10m². Wanne und Dusche befinden sich auch in der Nähe des Fensters. Was soll ich nun tun?Durchlegen oder Aussparen. Die gleiche Frage stellt sich bei mir auch in der Küche.

    Antwort

    Geruchsverschluß kann austrocknen

    Oft sind Badewannen in Styroporblöcke eingepackt. Somit findet eine Wärmeabgabe der Heizrohre unter der Wanne nicht statt. Duschwannen sind nicht gedämmt. Hier könnte eine Wärmeabgabe über die Wannenoberfläche stattfinden. Zudem wäre die Wanne immer angenehm warm. Aber es kann zu einem Geruchsproblem führen. Durch die ständige Wärme können die Geruchsverschlüsse bei längeren Nichtbenutzen austrocknen. Kann man durch das Nutzungsverhalten ein Austrocknen ausschließen, spricht nichts gegen eine Verlegung auch unterhalb der Wanne. Es bietet sich für anfallende Restwärme, die nicht über den Fußboden zugeführt werden kann, immer ein Handtuchheizkörper oder eine Wandheizung an.

    In der Küche wäre von einer Wärmezufuhr unterhalb des Mülleimers (in Küchenzeilen eingebaut) abzuraten, da auch hier die Wärme sich negativ auf den Geruch auswirkt. Ansonsten schadet eine Verlegung unterhalb der Küchenzeilen nicht. Es hat aber auch kein Vorteil, da die Fläche zur Wärmeabgabe wegen der Schränke nicht beiträgt. Deswegen werden die Küchenzeilen in 90 % aller Flächen mit Fußbodenheizungen auch ausgespart also nicht unterhalb verlegt!



    Estrich

    Frage

    Welcher Estrich empfiehlt sich für eine Fußbodenheizung? Zementestrich oder Trockenestrich?

    Antwort

    Zementestriche werden in der Regel in Neubauten eingesetzt, da man weder auf maximale Aufbauhöhen, Belastungsgrenzen noch auf Bauruhezeiten achten muß. (Nach Einbringung des Estrichs kann frühenstens nach 21 Tagen mit dem Aufheizen des Heizestrichs begonnen werden und nach 4 Wochen der Oberboden verlegt werden.) Trockenestriche werden oft in Sanierungsobjekten verarbeitet, da einmal die vorhandene Deckenkonstruktion nur eine gewisse Belastung und Höhe zuläßt oder die Bauzeit kurz gehalten werden soll. (Nach Einbringung der Estrichs kann nach 1 bis 2 Tagen der Oberboden verlegt werden.) Setzt man Zementestriche ein, wird er in einer Dicke von 61/2 bis 7 cm eingebracht. Diese gut wärmeleitende Masse muß zu Beginn der Heizzeit mit aufgeheizt werden und wirkt dann aber auch während der Heizperiode als Speicher. Trockenestriche werden oberhalb der Rohre verlegt, gehören nicht zu den guten Wärmeleitern, aber aufgrund der geringen Dicke und darunter verlegten Wärmeleitblechen reagieren diese Systeme schnell. Die "leichte" Konstruktion läßt aber nur eine gewisse Höhe und Art von Zusatzdämmschichten (z. B. gegen Keller/Erdreich) zu.

    Anfang spacerAllergiker und Fußbodenheizung

    Allergiker und Fußbodenheizung

    Frage

    Ist eine Fußbodenheizung auch für Allergiker geeignet?

    Antwort

    Gerade eine Fußbodenheizung ist für Allergiker empfehlenswert, da es sich um eine Stahlungsheizung handelt, die den Staub im Raum nicht aufwirbelt. Bei Heizkörpern strömt die erwärmte Luft nach oben, kühlt ab und sinkt an den gegenüberliegenden Raumwänden ab. Dabei wird der Staub mit durch die Luft gewirbelt und gelangt so in die Atemwege. Die Fußbodenheizung hingegen strahlt als Flächenheizung gleichmäßig nach oben. Die Raumluft wird nicht bewegt, die Staubpartikel mit den Allergenen werden nicht mit der Raumluft transportiert, sondern lagern sich auf den Boden ab und können entfernt werden. Kur/Allergiker-Zentren werden mit Fußbodenheizungen ausgestattet, um die Patienten nicht unnötig zu belasten. Ebenfalls gut geeignet sind Wandheizungen, die nach dem gleichen Prinzip arbeiten.

    Wird der Boden beheizt, ist Feuchtigkeit an Wänden und Tapeten kein Thema mehr. Also, keine Chance für Schimmelpilze, Milben und Pilzsporen. Da bei der Fussbodenheizung auch kein Staub aufgewirbelt wird, ist sie die ideale Heizung für Allergiker.

    Anfang spacerBodenbeläge

    Laminat auf Fußbodenheizung?

    Frage

    Welche Probleme gibt es Laminat auf Fußbodenheizungen zu verlegen?

    Antwort

    Laminat-Oberboden kann ohne Probleme auf Fußbodenheizungen verlegt werden.

    Bei speziellen Trockenbau Fußbodenheizungen kann Laminat zugleich die Funktion einer Lastverteilschicht erfüllen. Dadurch sind sehr geringe Aufbauhöhen (4 cm inkl. Laminat) möglich. Außerdem reagiert diese Trockenbau Fußbodenheizung extrem schnell, da keine Speichermasse - wie z.B. ein Estrich - die Reaktion verzögert. Unabhängig ob eine Fußbodenheizung installiert wird oder nicht: Wenn ein Laminatboden im Neubau auf frischen Estrichen verlegt wird, muß genau darauf geachtet werden, daß der Estrich vollständig ausgetrocknet ist (geringe Restfeuchte genau wie bei einer Verlegung von Parkett und anderen Holzböden), weil es sonst zu Aufwölbungen des Laminats kommen kann.



    Frage

    Der Estrich inklusive Fußbodenheizung ist seit ca. 2,5 Wochen drin und demnaechst wird der Estrich ausgeheizt. Bis auf das Wohnzimmer und das Schlaf- bzw. Kinderzimmer bekommt alles einen Fliesenbelag. Nun zur eigentlichen Frage. Im Wohnzimmer soll ein Ahorn-Parkett verlegt werden. (ca. 7,5 mal 4,5 Meter) Muss dieses mit dem Estrich verklebt werden oder muss es nur miteinander verklebt werden und schwimmend auf dem Estrich mit dazwischenliegendem Flies verlegt werden. Ich habe da selbst von Parkettlegern sehr unterschiedliche Meinungen gehoert. 1. Unbedingt verkleben, weil sonst der Waermeuebergang schlecht ware. 2. Unbedingt Verkleben, weil sich sonst im Winter Ritzen bilden. 3. Auf gar keinen Fall verkleben, weil der Estrich einen anderen Ausdehnungskoeffizienten als das Parkett hat, und sich somit Risse im Parkett bilden koennen. Im Schlaf- und Kinderzimmer soll eine Teppich verlegt werden. (Kinderzimmer ca. 7,5 mal 3,5 Meter) Am liebsten waere mir, dass hier auf ein flaechiges Verkleben verzichtet wird, sondern dass der Teppich nur am Rand mit doppeltseitigen Klebeband fixiert wird. Geht das, oder muss aufgrund des besseren Waermeuebergangs verklebt werden?

    Antwort

    Kein Klebezwang

    Es spricht nichts gegen eine schwimmende Verlegung des Parketts. Meist werden Folien (Flies) unter dem Parkett verlegt, die trittschalldämmend wirken. Diese sind in den Heizkreisauslegungsprogrammen auch berücksichtigt. Abhängig von der Luftfeucht, arbeitet Parkett wie alle natürlichen Baumaterialien. Da eine Fußbodenheizung den Feuchtegehalt des Parkett in der Heizperiode verringert, zieht es sich periodisch zusammen und es kommt zur Fugenbildung. Diese sind jedoch von der Holzsorte und Verarbeitung (Mehrschichtparkett) abhängig und unterschiedlich stark ausgeprägt. Auch verklebtes Parkett zieht sich zusammen und bildet "Ritzen". Kanadischer Ahorn hat wie die Buche starkes Schwindverhalten. Fragen Sie Ihren Parkettleger, ob Ihr Ahornparkett fußbodengeeignet ist und starke Schwind- und Quellmaße hat. Eventuell sollten Sie die Parkett-Sorte wechseln. Wenn Ihr Teppich nicht verklebt werden muß, brauchen Sie es auch nicht, wenn darunter eine Fußbodenheizung ist.



    Frage

    Welche Bodenbeläge eignen sich für eine Fußbodenheizung?

    Antwort

    fast alle Bodenbeläge sind geeignet!

    Damit der Bodenbelag auf die Fußbodenheizung abgestimmt ist, ist zu beachten, daß der ausgewählte Bodenbelag fußbodenheizungsgeeignet ist. Zugelassene Teppichböden und elastische Beläge werden mit einem bestimmten Symbol als geeignet ausgewiesen. Grundsätzlich sind bei der Wahl des Bodenbelags keine Grenzen gesetzt. Geeignet sind: Keramische Fliesen Platten Natur- oder Betonstein Textilbeläge PVC Linoleum Laminate Parkett ” Holzbohlen bis max. 22mm Bei dem Verkleben der Bodenbeläge sind nur temperaturbeständige Kleber zu verwenden. Damit die Fußbodenheizung wie geplant die Wärme an den Raum abgeben kann, ist der Wärmedurchlaßwiderstand des Bodenbelags auf R = 0,15 m2 K/W zu begrenzen.

    Anmerkung:

    einzelne Räume können unterschiedlich rasch auf eine Erhöhung der Raumtemperaturvorgabe reagieren. Da die Wärmeabgabe über die Fußbodenfläche erfolgt, beeinflußt die Auslegung der Räume mit großen zusätzlichen Teppichen die Wärmeabgabe. Frage Welche Oberbeläge kann ich bei Fußbodenheizungen verwenden? Antwort Auf Fußbodenheizungen können fast alle Oberbeläge verlegt werden, ideal sind natürlich Beläge mit einem geringen Wärmedurchlasswiderstand. Das sind z.B. Beläge aus Natur- oder Kunststein. Der Wärmedurchlasswiderstand 0,15 m /KW darf grundsätzlich nicht überschritten werden.

    Anfang spacerAufbau einer Fußbodenheizung

    Aufbau einer Fußbodenheizung

    Frage

    Wie ist eine gute Fußbodenheizung ausgelegt?

    Antwort

    Die Dimensionierung einer Fußbodenheizung hängt vom Produkt/ Hersteller und vom Objekt ab. Produktabhängig werden unterschiedliche Rohrdicken eingesetzt, die auf die maximale Rohrlänge pro Heizkreis einwirken. In der Regel sollte ein Heizkreis im Wohnungsbau nicht größer als 20 qm Heiz-/wohnfläche sein. Aufgrund der unterschiedlichen Wärmeleistungen in einzelnen Räumen werden unterschiedliche Verlegearten eingesetzt. Auf jeden Fall sollte immer in Randzone (Außenwandbereich) und Aufenthaltszone (Rauminnerem) aufgeteilt werden und die Verlegung möglichst in Mäanderform statt in Schneckenform erfolgen. Beides beeinflußt die Größe der Fläche, die mit einem Heizkreis ausgelegt werden kann. Die Hersteller bieten systembezogene Heizflächenplanungen an, so daß eine Fußbodenheizung bedarfsgerecht ausgelegt werden kann.

    Anfang spacerIsolierung

    Isolierung

    Frage

    Wie sollte man für eine Fußbodenheizung isolieren? Soll man vor dem Isolieren noch eine Folie verlegen? Wie viel Isolierung sollte man bei einem Bodenaufbau von 14 bzw. 16 cm verwenden?

    Antwort

    Es gibt feste Dämmvorschriften für Fußbodenheizungen. Sie sind abhängig von dem Untergrund der Decke. Befindet sich die Heizung über beheizte Räume, reicht eine Dämmung mit dem R-Wert R= 0,75 m²K/W. Diesen Wert erreichen Sie mit einer Wärmeund Trittschalldämmung der Dicke 32/30 mm.

    Die von Ihnen erwähnte Aufbauhöhe 140 bis 160 mm ergibt sich, wenn eine Fußbodenheizung auf Decken gegen Keller/ unbeheizte Räume installiert wird. In diesem Fall müssen Sie 53 mm PUR Dämmung und die Trittschalldämmung 30 mm einsetzen. Mit einer Estrichdicke von 65 mm erhalten Sie dann eine Aufbauhöhe von 148 mm ohne Oberboden und haben DIN-gerecht gedämmt. Eine Feuchtigkeitssperre (Folie) unterhalb der Decke ist in jedem Fall einzusetzen, wenn gegen Erdreich verlegt wird. Ist die Restfeuchte im Beton in Zwischengeschossen hoch, empfiehlt sich auch hier eine Folie einzusetzen. Beim Einsatz von Trockenestrich oder Holzoberböden ist die Folie notwendig.

    Anfang spacerFußbodenheizung aufheizen?

    Fußbodenheizung aufheizen?

    Frage

    Muß ich eine FBH nach der Estrichverlegung (Zement)aufheizen plus den gewissen Ablauf der Temperaturregelung, oder kann ich den Estrich auch so trocknen lassen (auch wenn es kühler ((Winter)) wird.

    Abnahme der Heizung nach Aufheizprotokoll

    Antwort

    Eine Fußbodenheizung im Estrich muß nach einem Aufheizprotokoll aufgeheizt werden. Eventuell auftretene Spannungen im Estrich werden auf diese Weise beseitigt. Kommt es zu Rißbildungen, können diese dauerhaft z.B. durch Kunstharz geschlossen werden - ohne die Qualität und Funktion zu mindern. Aufgeheizt werden Zementestriche nach frühestens 21 Tagen mit 25 °C Vorlauftemperatur. Diese Temperatur wird drei Tage gehalten. Anschließend wird auf die maximale Vorlauftemperatur aufgeheizt. Nach vier Tagen endet die Aufheizung und es kann abgestellt werden, wenn keine Frostgefahr besteht. Bei Anhydritestrichen ist auf Herstellerangaben zu achten, jedoch sollten auch Anhydritestriche nicht eher als 7 Tage nach Einbringung aufgeheizt werden. In der Regel ist danach eine Heizung auch erst abgenommen und die Anlage für weitere Baumaßnahmen freigegeben. Es ist aber nicht sichergestellt, daß der für die Belegreife geforderte niedrige Feuchtigkeitsgehalt erreicht ist. Vor der Oberbodenverlegung muß immer - unabhängig von einer Fußbodenheizung - der Feuchtegehalt des Estrichs geprüft werden, damit der Oberbodenleger weiß, ob der Estrich trocken genug ist, um einen Oberbodenbelag zu verlegen. Dafür gelten folgende Daten: dampfoffene Beläge( Teppich): zulässiger Feuchtegehalt bei Zementestrich: 2,5%; Anhydritestrich 0,5% dampfbremsende Beläge (Fliesen): zulässiger Feuchtegehalt bei Zementestrich: 2,0%; Anhydritestrich 0,5% dampfdichte Beläge (PVC) sowie Parkett: zulässiger Feuchtegehalt bei Zementestrich: 2,0 %; Anhydritestrich 0,5% Wann das Aufheizprotokoll durchgeführt wird, ist nicht vorgeschrieben. Nur vor Aufbringung des Oberbelags, muß der Heizestrich gemäß Protokoll aufgeheizt werden.



    Aufwärmdauer mit Fußbodenheizung

    Frage

    Im neuen (Niedrigenergie-)haus sollen alle betroffenen Räume über Fußbodenheizung erwärmt werden. Bitte um Erfahrungen aus der Praxis, wie lange es dauert um z.B. ein Wohnzimmer - Teppichfliesen bzw. Parkett - (ca. 25qm) in der Übergangszeit schnell mal angenehm zu temperieren. (Heizkreistemp. max. 35°C)Welches System?

    Antwort

    Reaktionszeiten sind systemabhängig.
    Da es sich bei Ihrem Objekt um ein Niedrigenergiehaus handelt, werden Sie wenig Energie benötigen, um die Temperatur auf ein angenehmes Niveau zu halten. Niedrigenergiehaus bedeutet auch, daß die Raumtemperatur nicht "sofort" absinkt, wenn es draußen "plötzlich" kühler wird. Die sehr gute Wärmedämmung verhindert das. Die Reaktionszeiten sind von den jeweiligen Systemen abhängig. Fußbodenheizungen im Estrich brauchen etwas länger, da hier gleichzeitig der Estrich als Speichermasse aufgeheizt werden muß. Je nach Verlegeabstand der Rohrleitungen und Dicke des Estrichs (meist 65 mm) kann man mit 15 min pro Grad Raumtemperatur rechnen. Das JUPITER System IDEAL mit nur 45 mm Estrich reagiert schneller. Trockenbau- Fußbodenheizungen reagieren sofort. Hier muß nur die Trockenestrichplatte (20-25 mm) durchdrungen werden, die keinerlei Speicherverhalten aufweist. Innerhalb weniger Minuten ist der Fußboden warm. Bei allen Systemen ist jedoch gewährleistet, daß sie konstant z.B. 20° warme Räume haben, auch wenn draußen die Temperaturen innerhalb weniger Stunden/Minuten abfallen. Neue Fußbodenheizung + alte Radiatoren Heizung



    Neue Fußbodenheizung + alte Radiatoren Heizung

    Frage

    Ich möchte an eine alte vorhandene heizung eine fußbodenheizung anbinden.mir wurde gesagt ich solle unbedingt kupferrohre verwenden oder einen wärmetauscher installieren, da die kunstoffrohre nicht wirklich 100% sauerstoffdicht sind. stimmt das?

    Antwort

    100 % sauerstoffdichten Mehrschichtverbundrohre ohne Wärmetauscher Neben Kupferrohren sind auch Mehrschicht-Verbudnrohre 100 % sauerstoffdicht. Der innere Aluminiumring garaniert hierbei die Sauerstoffundurchlässigkeit. Diese Rohre können Sie also ebenso problemlos an Ihr bestehendes Heizsystem anschließen. Sie müssen lediglich die Vorlauftemperatur für die Fußbodenheizung drosseln. Den Rohraufbau können Sie unseren Internetseiten entnehmen: http://www.fussbodenheizung.de In Abhängigkeit von der Flächengröße und Komfort gibt es hierfür mehrere Möglichkeiten. Bei einem Einzelraum empfiehlt sich eine Reduzierung der Vorlauftemperatur über ein Rücklauftemperaturbegrenzer (RTB). Zwei Räume sind über einen kleinen Verteiler mit RTB anzuschließen. Beide Varianten regulieren nur das Heizwasser, können aber so erweitert werden, daß die Raumtemperatur durch Raumthermostate kontrolliert wird. Mehrere Räume oder eine Etage können mit unserem Beimischregelset mit der richtigen Vorlauftemperatur versorgt werden. Dieses wird direkt am Verteiler angeschlossen und macht somit einen Mischer, eine zweite Regelung im Kessel und zusätzliche Strangleitungen überflüssig.



    Fußbodenoberflächentemperatur

    Frage

    Wie hoch ist die Fußbodenoberflächentemperatur an kalten Wintertagen?

    Antwort

    25° sind ausreichend auch für kalte Tage!
    Die Fußbodenheizung ist eine Niedrigtemperatur Heizung. Das gilt nicht nur für die Vorlauftemperatur, sondern auch für die Fußbodenoberflächentemperatur. Je nach Gebäude reicht eine Temperatur von 25° C an der Oberfläche auch bei sehr frostigen Außentemperaturen aus, um ein behagliches Raumklima zu schaffen. Mehr als 29° C werden auch in weniger gedämmten Altbauten in Aufenthaltsbereichen nicht erreicht. Bei Berührung mit der Haut oder nackten Füßen fühlt sich der beheizte Fußboden angenehm, jedoch nicht sehr warm oder gar heiß an. Dabei steht eine ausreichende Wärmeabgabe an den Raum zur Verfügung.

    Anfang spacerSelbstregeleffekt

    Selbstregeleffekt

    Frage

    Was versteht man unter einem "Selbstregeleffekt"?

    Antwort

    Regeleffekt unabhängig von regeltechnischen Anlagen

    Vor allen regeltechnischen Einrichtungen greift bei einem Heizsystem mit niedrigen Heizflächentemperaturen, z. B. Fußbodenheizungen, ein physikalischer Effekt, der die Leistungsabgabe reguliert. Die Leistungsabgabe einer Heizfläche in den Raum erfolgt nahezu proportional zur Temperaturdifferenz zwischen Heizflächentemperatur und Raumtemperatur. In einem nach gültiger Wärmeschutzverordnung gedämmten Wohngebäude liegt die Fußbodentemperatur bei einer Fußbodenheizung im Mittel während der Heizperiode bei ca. 23°C.

    Da die Temperaturdifferenz zwischen der Oberfläche des Fußbodens und des Raumes sehr gering ist, reduziert sich die Leistungsabgabe der Fußbodenheizung im erheblichen Maße bei einem Anstieg der Raumlufttemperatur. Steigt z. B. die Raumlufttemperatur bei einer Fußbodenoberflächentemperatur von 23°C aufgrund der Sonneneinstrahlung im Raum von 20°C auf 21°C, so reduziert sich die Wärmeabgabe um ein Drittel. Umgekehrt hat die Absenkung der Raumtemperatur einen Anstieg der Leistungsabgabe zur Folge. Der Selbstregeleffekt der Fußbodenheizung erfolgt unabhängig von regeltechnischen Anlagen und zeitgleich mit veränderten Raumtemperaturbedingungen. Damit ist die Grundlage für ein behagliches Raumklima geschaffen.

    Anfang spacerSolaranlagen und Flächenheizungen

    Solaranlagen und Flächenheizungen

    Frage

    Macht es Sinn, eine Solaranlage mit einer Flächenheizung zu kombinieren?

    Antwort

    sehr gute Eignung für Flächenheizungen.

    Neben der passiven Nutzung von Solarenergie z. B. durch die Südausrichtung eines Gebäudes erscheint es vor dem Hintergrund eines sinkenden Leistungsbedarfs für die Raumheizung moderner, gut gedämmter Gebäude sinnvoll, einen erheblichen Teil des Raumwärmebedarfs durch die Einbindung von Solarkollektoren abzudecken. Der Anteil der Solarenergie am gesamten Heizenergiebedarf wird maßgebend durch folgende Faktoren bestimmt:

    Zeitliche Relation zwischen Sonneneinstrahlung und Wärmebedarf Notwendige Heizleistung zur Bereitstellung des Wärmebedarfs Notwendiges Temperaturniveau des Heizsystems Verhältnis von Wohnraum- zur Kollektorfläche Der zeitliche Verlauf des Wärmebedarfs eines Gebäudes wird innerhalb eines Jahres durch die Außentemperatur bestimmt. Leider ist der Wärmebedarf immer dann am höchsten, wenn das geringste Angebot von Sonneneinstrahlung zur Verfügung steht. Die Zeit zwischen dem großen Angebot an Sonnenenergie im Sommer und der Heizperiode im Winter läßt sich nur durch aufwendige Wärmespeicher überbrücken.

    Es bleibt die Frage, ob es nicht dennoch unter wirtschaftlich vertretbarem Aufwand möglich ist, durch günstige Gestaltung der übrigen Faktoren, die Solarenergie bei der Gebäudebeheizung zu nutzen. Der Jahresheizwärmebedarf eines Wohnhauses, welches nach der Wärmeschutzverordnung 95 errichtet wird, liegt zwischen 50 bis 100 kWh/m2a. Abb. 1 zeigt den typischen Verlauf des Jahresganges des täglichen Wärmebedarfs exemplarisch für ein Gebäude mit 50, 75 und 100 kWh/m2a Heizenergiebedarf.

    Demgegenüber steht der Jahresgang der Sonneneinstrahlung je m2 Solarkollektorfläche. Bei der Betrachtung der Umwandlungsbilanz in Heizwärme muß berücksichtigt werden, daß der Wirkungsgrad hierfür, neben dem Aufbau des Kollektors, wesentlich von der Systemtemperatur der Gebäudeheizung beeinflußt wird. In Abb. 2 ist dieser Zusammenhang aufgezeigt. dT=30 beschreibt eine Fußbodenheizung mit einer mittleren Vorlauftemperatur von 35°C. Die beiden anderen Kurven zeigen den gleichen Zusammenhang für mittlere Vorlauftemperaturen von 50°C bzw. 65°C. Abb. 2 verdeutlicht, daß die Sonnenenergieausnutzung mit einer Niedrigtemperatur Heizung sichtlich gegenüber den anderen Varianten erhöht ist.

    Abb. 3 zeigt den Anteil von Raumwärme, der durch eine Solaranlage bereitgestellt werden kann. Dabei wird ein Verhältnis von Kollektor- zur Wohnraumfläche von 1:2 und 1:3 betrachtet. Der Bereich zwischen den Kurven für den Wärmebedarf und der Solarenergie muß durch ein Zusatzheizsystem wie Wärmepumpe oder Brennwertkessel abgedeckt werden. Dabei werden alle Vorteile des Zusammenwirkens einer Solaranlage mit einer Niedrigtemperatur Fußbodenheizung offensichtlich. Bereits bei nach den gesetzlich geltenden Vorschriften gedämmten Gebäuden kann aufgrund der geringen Vorlauftemperatur der Fußbodenheizung ein erheblicher Teil des Heizenergiebedarfs durch eine Solaranlage bereitgestellt werden. Zudem hilft die Speicherfähigkeit des Heizestrichs Schwankungen der Sonneneinstrahlung über den Tag auszugleichen.

    Benötigt ein Heizsystem höhere Vorlauftemperaturen, so erscheint die Solarenergienutzung nicht wirtschaftlich. Selbst eine Vergrößerung der Kollektorfläche führt während der kalten Monate der Heizperiode in diesem Fall kaum zu einem größeren Deckungsanteil durch die Solaranlage, da aufgrund der steigenden Kollektortemperaturen die Verluste ebenfalls ansteigen.

    Moderne Kombianlagen zur Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung können bereits mit einer Kollektorfläche von 10 bis 15m², bis zu 24% des Energiebedarfs für Heizung und Warmwasser eines Niedrigenergiehauses mit Solarenergie abdecken. In einem nach Wärmeschutzverordnung gedämmten Haus sind es immerhin noch etwas mehr als 20 %, die dann von der Sonne bereitgestellt werden.